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DFB-Pokal in Berlin – live mitfiebern!
Freizeit Fussballer

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DFB-Pokal in Berlin – live mitfiebern!


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Quelle: Philipp Müller / pixelio.de

Vor 80 Jahren wurde er zum ersten Mal überreicht: der DFB-Pokal. Genau genommen eigentlich sein Vorgänger, der nach dem damaligen Sportführer Hans von Tschammer und Osten benannte Tschammerpokal. Damals gelang es dem 1. FC Nürnberg das Endspiel und somit den Pokal mit einem 2:0 gegen den FC Schalke 04 zu gewinnen. Schon zu der Zeit gehörte das Finale des DFB-Pokals zu den Highlights des deutschen Sports – Fußball macht eben einfach glücklich.



Für Fußballfans ein Muss


Heutzutage ist die Situation kaum anders: Tickets für das begehrte Finale sind oftmals schon ausverkauft, bevor überhaupt die beiden antretenden Mannschaften feststehen. Dabei verfügt das Olympiastadion in Berlin – in dem das Finale seit 1985 ausgetragen wird – über knapp 75.000 Plätze. Das Finale um den DFB-Pokal ist für Fußballfans eben ein unverzichtbares Ereignis und live dabei zu sein, die Atmosphäre im Stadion zu spüren und mit Tausenden gemeinsam mitzufiebern, ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Dieses Jahr findet das Finalspiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg am Samstag, den 30. Mai 2015 um 20.00 Uhr statt. Wer sich das Highlight nicht entgehen lassen will, findet hier auf ticketbis.com noch einige der begehrten Karten.

Die Eigenheiten des DFB-Pokals


Unter anderem durch das Losverfahren, mit dem die Paarungen aus den 64 teilnehmenden Mannschaften ermittelt werden, kommt es öfters zu kuriosen Ereignissen: In der Saison 2000/2001 musste beispielsweise der VfB Stuttgart gegen seine eigene Amateurmannschaft antreten, was allerdings mittlerweile durch eine Änderung im Reglement unterbunden wurde. Dafür kam es 1983 beim Finale zu einem Lokalderby zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Fortuna Köln. Eine weitere Überraschung, die sich im Finale des Jahres 1973 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln ereignete, war die Selbsteinwechslung Günter Netzers. Nachdem er 90 Minuten auf der Bank verbrachte und es mit einem 1:1 in die Verlängerung ging, beschloss der Spieler, sich ohne Absprache mit seinem Trainer selbst einzuwechseln und schoss kurz darauf das entscheidende Tor zum Sieg für Mönchengladbach.

Ein Pokal geht in die Verlängerung


Jubelnd konnte die Mannschaft um Netzer also den Pokal entgegen nehmen. Dabei handelte es sich zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr um den einstigen Tschammerpokal. Die alte Trophäe erinnerte den damaligen Präsidenten des DFB nämlich zu sehr an die nationalsozialistische Vergangenheit, weswegen der Künstler Wilhelm Nagel 1964 den Auftrag für eine neue Trophäe erhielt. Dieser Pokal besteht seitdem in seiner Form – lediglich der Sockel wurde 1991 verlängert, um ausreichend Platz für die Gravierung der Jahreszahl und der jeweiligen Siegermannschaft zu schaffen. Zur Frage steht, ob der Sockel des Pokals zukünftig ein weiteres Mal verlängert wird oder ob möglicherweise eine neue Trophäe in Auftrag gegeben wird.

In wenigen Wochen entscheidet sich aber vorerst, wer dieses Jahr auf dem Sockel des DFB-Pokals verewigt wird: Borussia Dortmund oder der VfL Wolfsburg – wir können gespannt sein!

Quelle des Textes: www.freizeit-fußballer.de / LK

Datum: 05.05.15